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Challenge: Jeden Tag Tagebuch – Tag 11

Ooookay, also das Problem ist nicht, dass ich zu viel unterwegs bin. Ich komme auch jeden Tag zum Tagebuch schreiben. Das ist nicht das Problem. Das Problem ist, dass mein PC und mein Internet nciht immer mitspielen. Mal hängt sich der Computer dauernd beim Hochladen oder Schneiden des Videos auf, dann habe ich keinen Zugriff auf WordPress oder YouTube.

Also: Jeden Tag Tagebuch schreiben- einfach.

Jeden Tag ein Video hochladen – ziemlich schwer bis unmöglich.

Schade. Aber ich erkläre das Projekt hiermit trotzdem nicht als gescheitert. Weil ihr ja trotzdem mitschrieben könnt und durcheinander schreiben könnt und nicht mit mir mitschreiben müsst, sondern auch alleine Schreiben könnt. Nicht Zweck der Übung, aber was solls.

Ich hoffe, mich bessern zu können. Also weitergehts.

Challenge: Jeden Tag Tagebuch – Tag 8

Am Tag 8 habe ich die philosophische (?) Frage „Woher kommen Gedanken?“ gezogen. Ein bisschen problematisch sofort ohne weiteres Nachdenken draufloszuschreiben. Da könntem an sich auch ein bisschen mehr Zeit nehmen und länger an einem Artikel dazu arbeiten.

Wenn ihr Zeit habt, schickt mir doch eure Ergebnisse, es würde mich sehr interessieren, was ihr dazu zu sagen habt.

Das Bild habe ich am Hafen von Rijeka gemacht, weil mich die Vögel dort verfolgt haben. Dabei hatte ich nicht mal Fisch.

Challenge: Jeden Tag Tagebuch schreiben – Tag 6

Heute hab ich einen masochistischen Ausflug gemacht, der mich fast an meine körperlichen Grenzen gebracht hätte. Wie gut seid ihr im Stiegensteigen?

Wenn ihr eine halbe Stunde Bergaufgehen in Stiegen hinter euch bringen wollt – viermal an einem Tag – dann empfehle ich euch nach Rijeka zu gehen.

Die mentale Challenge ist jedoch leichter: Zukunftsziele. Viel Spaß, bis morgen!

NaNo 2020

Jedes Jahr gibt es einige Monate, in denen Schreibchallenges im Internet stattfinden. Im April und im Juli gibt es NaNoWriMo-Camps und im November gibt es natürlich den NaNoWriMo – den National Novel Writing Month. Ich habe schon öfter darüber geschrieben, ihr könnt also woanders weiterlesen. Hier im letzten Juli oder hier im April.

Abzeichenjagd

Dieses Jahr hatte ich im April und im Juli andere Pläne, aber jetzt im November habe ich mich mit voller Energie in mein Langzeitprojekt geworfen. Das hat gut getan. Ich habe 29.673 Worte am Projekt geschrieben und sehr viele Hintergrundgeschichten geklärt und entworfen. Natürlich schreibt die nanowrimo.org -Seite vor, dass man 50.000 Worte schreiben soll, aber es geht vor allem darum, dass man schreibt. Man soll an einem Projekt dranbleiben, egal wie interessant alle anderen Ideen gerade sind – und das ist unglaublich schwer, gerade dann.

Mir ist aber – Gott sei Dank erst nach dem 20.11. – klar geworden, dass das Projekt so wie es ist, noch nicht so geschrieben werden kann, wie es sollte. Ich werde es also wieder ein, zwei Jahre liegenlassen und mich dann erneut dransetzen. Das mache ich mit dem Projekt schon seit Ewigkeiten. Die ersten Ideen und Figuren kamen mir im Sommer 2007, aber ich bin noch nicht gut genug, um das Projekt so fertig zu stellen, so wie es die Geschichte verdient hätte. Das hält mich aber nicht davon ab, es immer wieder zu versuchen. Das ist ja nicht schlimm. Neil Gaiman hatte die Idee zum „Graveyard Book“ ja auch 1985 und es erschien erst 2008.

Manchmal muss man eben warten, bis Geschichten soweit sind.

Mein Bullet Journal / Kalender / Tagebuch

Was ist ein Bullet Journal? – schaut woanders nach

Sechs bis vier Monate lang verwende ich ein Notizbuch, dann ist es voll

Meinem Gefühl nach hat spätestens 2018 jede/r mit Bullet Journaling begonnen. Wenn ihr also nicht wisst, was das ist, googelt es einfach- ich erkläre es hier nicht, es gibt gefühlte 30 Millionen YouTubeTutorials dazu.

Ich sage einfach nur, dass ich Tagebuch schreibe, seit ich ca acht Jahre alt bin. Natürlich nicht regelmäßig, manchmal schrieb ich monatelang gar nicht. Seit 2017 habe ich Bullet Journal und Tagebuch kombiniert- als Kalender, To-Do-Lists und Tagebuch, ein Allrounder, der immer in meiner Handtasche oder auf meinem Schreibtisch ist.

Monatsüberblick

Zurück zu Handschrift, weg vom PC

Da ich so eine schreckliche Handschrift habe, weigerte ich mich mit der Zeit immer mehr, mit der Hand zu schreiben. Fast alles ging über den Computer, dass ist für Schreiberlinge wie mich aber sehr unpraktisch, weil man nicht immer einen funktionierenden Computer zur Hand hat. Jetzt mit dem Smartphone wäre es vielleicht möglich, aber ich hasse es, am Telefon zu tippen. Auch beim Tagebuchschreiben braucht man die vertraute Nähe des Papiers, ich kann das am Computer nicht wirklich, ich öffne mich nicht wirklich. Auch neue Texte entstehen erstmal am Papier, in Stichworten, in Satzfetzen, erst später wird alles hochoffiziell auf den Computer übertragen.

Selbstbeobachtung

Wochenüberblick

Die Idee ist also, wieder mehr zu Notizbüchern zu greifen, freier und gleichzeitig aber auch strukturierter zu schreiben. Und ein großer Teil des Bullet Journaling ist die Selbstbeobachtung. Wie oft mache ich eine bestimmte Sache? Wie oft verschiebe ich Pläne? Wie viel von dem, was ich mir vornehme, schaffe ich tatsächlich? Womit habe ich meine Zeit verschwendet? Und man lernt, ehrlich zu sich selbst zu sein.

Habits

Jetzt ist das Bullet Journal natürlich zeitintensiv. Das will ich nicht. Ich will es einfach, aber ich will auch, dass es halbwegs gut ausschaut, nur für mich, für niemanden sonst. Ich muss es gerne in die Hand nehmen. Also bereite ich vor, wenn ich mal Zeit dafür habe. Und dann darf es ruhig mal aufwendiger sein. Aber es ist nicht durchgehend so und nur wenn ich grade Lust darauf habe. Sonst eben nicht. Aus.

Alles in einem

Mir ist es einfach wichtig, dass ich Platz habe für alles, was so daher kommt. Meine Texte, meine Ideen, Tagebuch, Kalender, Listen, alles muss Platz haben. Mein Tagebuch ist nicht irgendwo in einem Winkel versteckt, sondern ist immer in meiner Tasche oder auf meinem Schreibtisch. Es ist immer griffbereit und ich muss nicht irgendwas vorbereiten, bevor ich zu schreiben beginnen kann. Alles, was ich mache, ist ein Datum zu schreiben und dann gehts los. Bei früheren Notizbüchern habe ich oft kein Datum dazugeschrieben. Im Nachhinein finde ich das oft schade, weil ich nicht mehr weiß, in welchem Jahr ich welche Idee hatte, oder irgendeinen Text begonnen habe. So kann ich das ganz einfach nachlesen.

Schritte gegangen, Wörter geschrieben, Bücher gelesen, Geld gespart – Was auch immer, wenn man es anmalen oder abhaken kann, ist es einfacher, dranzubleiben

Dadurch wird mein Schreiben strukturierter. Manchmal verwende ich pro Tag viele Seiten und manchmal eine halbe Seite. Aber das ist das erste Mal, dass ich tatsächlich dranbleibe, dass ich seit über einem Jahr jeden Tag (oder jeden zweiten) zum Tagebuch greife und über den Tag reflektiere.

To-Do-Listen, Vokabellisten, Lernen, Notizen, Seminararbeitsplanung, Fotos, Konzertkarten, Glückwunschkarten, Tagebucheinträge.
Alles in einem Notizbuch, funktioniert für mich am besten.