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CousCous-Karotten-Laibchen

Eines meiner absoluten Lieblingsessen! Couscous-Laibchen sind nicht so viel Arbeit, aber so viel LECKER!

Diesmal habe ich mitgefilmt, als ich sie zubereitet habe. Wie immer sind die Mengenangaben sehr ungenau.

Bei einem anderen Rezept habe ich mal 125g Couscous und 250ml Suppe aufgeschrieben, vielleicht hilft euch das. (so habe ich es aber nicht im Video gemacht – vorsicht) Ich wiege nie was ab.

Die Einkaufsliste

  • Couscous (kommt drauf an, sagen wir 125 g für einen hungrigen Menschen)
  • 1 kleine Zwiebel
  • Suppenwürfel und Wasser (250ml) oder fertige Suppe
  • frische Petersilie (Im Video habe ich keine, aber gebt sie unbedingt dazu!)
  • 1 Handvoll geriebene Karotten (können durch Zucchini ersetzt werden)
  • 1 Handvoll Käse (darf auch mehr sein, darf auch weggelassen werden
  • Salz, Pfeffer, Paprika, andere Gewürze, nach Geschmack
  • Semmelbrösel (bis die Konsistenz passt – haha)
  • Öl zum Rausbacken

So gehts

Zwiebel würfeln und mit Öl in einen kleinen Topf. Wenn die Zwiebeln schön angebraten sind, Wasser und Suppenwürfel dazu und aufkochen lassen. Sobald die Suppe fertig ist, vom Herd nehmen und den Couscous dazurühren. Zehn Minuten stehen lassen.

Währenddessen Karotten und Käse reiben. Übriggebliebenes kann als Salat verwendet werden.

Couscous, Karotten, Käse und Gewürze in einer Schüssel verrühren. Couscous soweit abkühlen lassen, dass ihr mit den Händen die Laibchen formen könnt, ohne euch zu verbrennen. Semmelbrösel nach und nach dazurühren. Dann noch Semmelbrösel auf die Arbeitsfläche. Laibchen formen und das geformte Laibchen mit Semmelbrösel „panieren“.

In einer Pfanne Öl erhitzen und Laibchen herausbacken und auf Küchenrolle abtropfen lassen.

Können kalt oder warm gegessen werden. Mahlzeit!

Das könnte schiefgehen

Vorsicht! Wenn du zu ungeduldig bist und das Laibchen in der Pfanne zu früh anstichst (oder daran herumfummelst), werden sich einzelne Couscousbrösel lösen. Warte bis sich die Semmelbrösel zu einer schönen, knusprigen Oberfläche gebacken haben, dann erst umdrehen.

Wenn du vorher beim Couscouskochen zu wenig Wasser verwendet hast, wird sich der Couscous mit Öl vollsaugen. Dann werden die Laibchen sehr fettig und du brauchst sehr viel Öl. Also den Couscous beim Kochen lange genug stehen lassen, warten bis er sich wirklich vollgesaugt hat und eventuell noch heißes Wasser hinzufügen, wenn du siehst, dass du zu wenig Wasser verwendet hast.

Varianten

Karotten können durch Zucchini ersetzt werden oder ganz weggelassen werden. Auch anderes Gemüse kann man ausprobieren. Am kompaktesten werden die Laibchen natürlich ohne Gemüse.

Veganer können den Käse weglassen.

Es kann ein Ei hinzugefügt werden, dann erhält man eine glitschige, pickige Masse.

Tofu (mit Cornflakes-Panier)

2015-03-21 15.48.02

Jahrelang habe ich es gehasst- weil anscheinend keiner wusste, wie man es richtig lecker zubereitet.

Nun: geräuchertes Tofu schmeckt besser. Naturtofu kann man als Basis für Aufstriche nehmen. Zum Beispiel. Wenn man allerdings einfach so Tofu essen will- gegrillt oder paniert oder so- dann sollte man geräuchertes kaufen.

Ganz besonders gut und knusprig (eher sogar knusprikkk) wird es mit einer Cornflakes-Panier.

Dazu lege ich die aufgeschnittenen Tofuscheiben in eine Marinade ein- was ich gerade zuhause habe, sehr lecker: Sojasauce- und lasse sie ein paar Stunden in der Sauce schwimmen. Dann zerstampfe ich etwa zwei Handvoll Cornflakes in wirklich kleine Brösel und mische einige Esslöffel normale Semmelbrösel dazu. Die Cornflakes sollten wirklich klein gestampft werden, sonst halten sie nicht.

Zuerst kommt das Tofu ein Behältnis mit Mehl. Mehl hat die Funktion des Kleisters. Ohne Mehl halten die Brösel nichts. Dann tauche ich die Scheibe wieder ein bisschen in die Marinade- nur schnell, damit das Mehl nicht verschwindet und rein damit in die Cornflakes. Wenn alles gut hält, ganz normal in einer Pfanne mit Öl heraus braten.

Dazu passen gut Pommes frites, Petersilerdäpfel (siehe Bild), Salat – und alles, was ihr früher vielleicht zu einem Schnitzel gegessen hättet.

Was essen Vegetarier? – Woche drei

Der Monat ist ja fast schon um. Am Freitag: riesengroße, grausige Fachprüfung. Essen nur zwischendurch oder wenn ich nicht mehr sitzen kann- dann wird gekocht!

Außerdem: Joghurt = Sojajoghurt. Haloumi ist ein sehr leckerer, aber sehr unveganer Käse, den man grillt.


Montag

  • Frühstück: Joghurt und Cornflakes und Tee
  • Mittag/Abend: Haloumi und Zucchini und Tee

Dienstag

  • Frühstück: Apfel
  • Mittag: Falafel, Salat und Sauwettertee 🙂 in der Scherbe
  • Abend: Kekse

Mittwoch

  • Frühstück: Cornflakes und Jogurt und Tee
  • Mittag: Couscous mit Mais und Tee
  • Abend: restl. Couscous

Donnerstag

Freitag

  • Frühstück: Keks während Prüfung
  • Mittag: Joghurt und Cornflakes und Tee
  • Abend: Nudeln mit Paprikasauce und Mais und Tee

Samstag

  • Frühstück: Cornflakes und Joghurt und Tee
  • Mittag: Weckerl mit Linsenaufstrich und Tee
  • Abend: Tofuschnecken und Muffins und Wasser

Sonntag

  • Frühstück: Joghurt mit Cornflakes und Tee
  • Mittag /Abend: Pizza und Salat und Tee
  • dazwischen: Apfelchips und Kekse

Was essen Vegetarier – Woche zwei

Zu den Fragen von letzter Woche kommt Folgendes dazu: Bei Vegetariern ist es ja recht klar: kein Fleisch, kein Fisch. Aber bei Veganern wird nachgefragt: Milch?, Käse?, Schokolade?, Aber überall ist doch Butter oder so was drin, oder? Schon okay, geb ich gerne Auskunft. Was mich eher stört, ist die Frage: „Darfst du das essen?“ Weil: Ja, natürlich darf ich das essen. Alles darf ich essen. Ich bin nicht allergisch. Ich will es nur nicht essen. (Vorsicht, jetzt werd ich arrogant: ) Und wenn ihr darüber nachdenkt, wollt ihr es eigentlich auch nicht essen, aber ihr wollt eure Gewohnheiten nicht ändern.  PS: Ja, in der Leberwurst ist auch totes Tier und Salami besteht auch nicht aus Gänseblümchen. Wer sich informieren will: hier (Milch) und hier(Gans). Ich glaube kaum, dass irgendjemand sagt: Ja, das muss so sein. Nur so kann man Fleisch und Milch produzieren, anders geht es nicht! Es geht! Und es wird! Aber zu wenig! In einer Gesellschaft, die als zivilisiert bezeichnet wird, ist es nicht vertretbar, unter diesen Umständen Lebensmittel zu produzieren. Wir leben in einer Welt, in der man sehr gut zurecht kommen würde, ohne dass man Tiere dafür ausnutzt. Es geht mir nicht darum, dass ein Bauer ein Schwein für einen Braten schlachtet. Wers braucht, bitte. Es geht mir um die Massentierhaltung, die ich nicht unterstützen will. Und nicht unterstützen muss.


(wenn irgendwo Milch vorkommt, verwende ich Haselnussmilch, statt Butter v. Margarine)

Woche zwei Sonntag

  • Frühstück: Äpfel und Bananen und Tee
  • Mittag: Pizza, Salat und Kuchen (Oma-Geburtstag)
  • Abend: Reste von der Pizza

Montag

  • Frühstück: Biskuitroulade und Tee
  • Mittag: Quinoa mit Mais und Paprika und Tee
  • Abend: Grießbrei und Wasser

Dienstag

  • Frühstück: rest. Biskuitroulade und Tee
  • Mittag/Abend: Brokkolisuppe und Tee
  • Snack: Apfelchips

Mittwoch

  • Frühstück: Milchreis (Haselnussmilch) und Tee
  • Mittag: Obstsalat und Wasser
  • Abend: Weckerln mit Linsenaufstrich und Tee

Donnerstag

  • Mittag: Grüner Salat mit Paprika und Tee
  • Abend: Weckerln mit Linsenaufstrich und Wasser

Freitag

  • Frühstück: Sojajogurt mit Cornflakes und Tee
  • Mittag: Quinoa mit Gemüse und Wasser
  • Abend: restl. Quinoa und Wasser

Samstag

  • Frühstück: Sojajogurt mit Cornflakes und Tee
  • Mittag/Abend: Lasagne und grüner Salat und Wasser

Sonntag

  • Frühstück: Sojajogurt mit Cornflakes und Wasser
  • Mittag: Weckerl mit geräuchertem Tofu und Linsenaufstrich mit grünem Salat und Wasser
  • Abend: Pudding und Tee

Vegetarier? Vegan? Was isst denn dann?

Jeder Veganer oder Vegetarier hört diese Frage geschätzte fünfzig Mal im Jahr. Mir geht diese Frage ziemlich auf die Nerven, weil: Man entscheidet sich dafür, etwas nicht zu essen (Fleisch oder Tierische Produkte allgemein). Daraus sollte Durchschnittsmensch doch schließen können, dass ich sonst alles esse. Außer Schwammerln. Schwammerln hasse ich wie die Pest, aber das ist mein Problem. Tja. Jetzt, wo meine Schwester nicht da ist, werde ich euch genau aufschreiben, was ich so esse. Ihr könnt dann natürlich kommentieren: Zu wenig, zu viel, zu ungesund, zu gesund, zu süß zu salzig usw. Ist nicht der Zweck dieser Übung, denn: Ich will eure Frage beantworten. Die Frage: „Was isst du denn dann überhaupt?“ ist danach nicht mehr zulässig.


WOCHE eins Heute ist Samstag. Ich bin ziemlich krank, das wird diese Woche also nicht normal.

Samstag

Sonntag

  • Frühstück: Grießbrei (aus Haselnussmilch) und Tee
  • Mittag/Abend: Brot mit Hummus und Tee

Montag

  • Frühstück: Brot mit Nussaufstrich und Tee
  • Mittag/Abend: Nudeln mit Tomatensauce und Wasser

Dienstag

  • Frühstück: Milchreis und Tee
  • Mittag: Karotten und Hummus und Tee
  • Abend: Mozzarellasalat und Wasser

Mittwoch (kein Fieber mehr!)

  • Frühstück: Apfelmus und Tee
  • Mittag/Abend: Marmorkuchen und Tee

Donnerstag

  • Frühstück: Marmorkuchen und Tee
  • Mittag: Nudeln mit Tomatensauce und Tee
  • Abend: Marmorkuchen und Tee

Und da es langsam offensichtlich wird, dass ich NICHTS mehr Zuhause habe, muss ich morgen wohl einkaufen gehen.

Freitag

  • Frühstück: Kuchen und Tee
  • Mittag/Abend: Nüsse, Äpfel, restl. Nudeln und Tee
  • Memo an mich: GEH ENDLICH EINKAUFEN!

Samstag

  • Frühstück: restl. Kuchen  (jetzt ist er weg!) und Tee
  • Mittag: Couscous mit Karotten, Mais und grünem Paprika und Wasser
  • Abend: Brot mit Linsen-Aufstrich und Tee

und das war Woche eins. Das hat wohl gar nichts gebracht, denn ich war die Hälfte der Zeit zu schwach, um zu kochen oder einkaufen zu gehen.