NaNo 2020


Jedes Jahr gibt es einige Monate, in denen Schreibchallenges im Internet stattfinden. Im April und im Juli gibt es NaNoWriMo-Camps und im November gibt es natürlich den NaNoWriMo – den National Novel Writing Month. Ich habe schon öfter darüber geschrieben, ihr könnt also woanders weiterlesen. Hier im letzten Juli oder hier im April.

Abzeichenjagd

Dieses Jahr hatte ich im April und im Juli andere Pläne, aber jetzt im November habe ich mich mit voller Energie in mein Langzeitprojekt geworfen. Das hat gut getan. Ich habe 29.673 Worte am Projekt geschrieben und sehr viele Hintergrundgeschichten geklärt und entworfen. Natürlich schreibt die nanowrimo.org -Seite vor, dass man 50.000 Worte schreiben soll, aber es geht vor allem darum, dass man schreibt. Man soll an einem Projekt dranbleiben, egal wie interessant alle anderen Ideen gerade sind – und das ist unglaublich schwer, gerade dann.

Mir ist aber – Gott sei Dank erst nach dem 20.11. – klar geworden, dass das Projekt so wie es ist, noch nicht so geschrieben werden kann, wie es sollte. Ich werde es also wieder ein, zwei Jahre liegenlassen und mich dann erneut dransetzen. Das mache ich mit dem Projekt schon seit Ewigkeiten. Die ersten Ideen und Figuren kamen mir im Sommer 2007, aber ich bin noch nicht gut genug, um das Projekt so fertig zu stellen, so wie es die Geschichte verdient hätte. Das hält mich aber nicht davon ab, es immer wieder zu versuchen. Das ist ja nicht schlimm. Neil Gaiman hatte die Idee zum „Graveyard Book“ ja auch 1985 und es erschien erst 2008.

Manchmal muss man eben warten, bis Geschichten soweit sind.

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