Ich lese alle Bücher, die ich zu Hause habe, bevor ich neue kaufen darf.
Library-Challenge
Ich liebe es, Bücher von Leuten zu lesen, die ich kenne. Ich kann in meinem Kopf ihre Stimmen hören, während sie mir vorlesen – sozusagen.
Ganz ehrlich: Precious‘ Texte muss man hören. Ihre Stimme gibt den Texten so viel Seele und Rhythmus und Intensität. Wenn ihr die Chance habt, sie mal live performen zu sehen, dann tut das!
Aber natürlich ist eine Live-Performance etwas Temporäres, und wer lieber langsam die Texte genießt, sollte das Buch kaufen. Eh klar!
Ein guter Kompromiss wäre natürlich auch das Hörbuch, das von der Autorin selbst eingelesen wurde.
„Birth Marks“ ist Precious‘ erstes Solo-Buch. Es enthält große und kleine Texte, die alle auf Englisch und Deutsch vorhanden sind. Es geht um Familie, Leben, Namen, Hautfarben, Sprachen und noch so viel mehr.
Und auch um Gott. Ich habe nie einen richtigen Zugang zu Gott gefunden, aber in diesem Zusammenhang ist Gott völlig okay. Denn Gott verkörpert hier Hoffnung und Vertrauen (auch in sich selbst). Damit komm ich gut klar.
Mit manchen Übersetzungen konnte ich mich nicht anfreunden, aber ich würde lügen, wenn ich sage, dass ich alle Texte auf beide Sprachen gelesen habe. Hab ich nicht. Manchmal ist es mir nur aufgefallen.
Das war auch ein Buch, das ich nicht von vorne bis hinten durchgelesen habe, sondern immer wieder ein bisschen. Ein Text hier, ein Text da. Ein Zwischendurch-Buch ohne Zwischendurch-Themen.


