Nachtarbeit

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Was denkst du dir denn?

Grundsätzlich habe ich ja immer schon abends und nachts gearbeitet, zumindest in den letzten Jahren. Die meisten Slams und Lesungen beginnen irgendwann abends und gehen dann in die Nacht hinein. Bis ich nach dem Aufräumen zuhause bin, ist es oft zwei, drei Uhr morgens.

Dann habe ich für eine Woche Zeitungen ausgetragen. Da musste ich um 2h morgens aufstehen und bis 6h alles fertig haben. Mehrere Dörfer mit dem Auto abklappern und Zeitungen verteilen. Es ist ein ruhiger Job, mitdenken, aber du bist alleine und hast keinen Chef, der dich nervt. Wenn dein Auto mitmacht, du gerade nicht deine Tage hast und das Wetter (!!!!) dich nicht killt, dann kann das einer der gemütlichsten Jobs der Welt sein.

Dann musste ich in einem Supermarkt um 6h zu arbeiten beginnen, was auch heißt, dass ich mit dem Rad in der Dunkelheit hingefahren bin. (Was fast noch als Nacht gilt)

Und jetzt sitze ich wieder in der Nacht in meinem Bett und arbeite.

Mein Baby schläft nämlich nur, wenn man bei ihm sitzt. Das heißt, ich sitze im Bett am Laptop und versuche, möglichst nicht zu niesen oder andere Geräusche zu machen. So habe ich tatsächlich einige Stunden, die ich vor mich hinarbeiten kann.

Aber ich vermisse das normale Arbeiten am Schreibtisch sehr.

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