Ich lese alle Bücher, die ich zu Hause habe, bevor ich neue kaufen darf.
Ich weiß nicht, wieso, aber die Wilden Hühner kamen nicht durch mich ins Haus. Als ich zehn war, las ich Isabel Allende. Erst durch meine Schwestern und die Verfilmungen lernte ich die Wilden Hühner kennen. Seltsam, aber was solls.
Die Bücher leben von den Dialogen. Es wird nicht viel erzählt, nur eingefangen. Und es ist echt arg, wie gut die Dialoge funktionieren. Da sind keine Jugendwörter dabei – dann wären die Bücher ja sofort wieder out gewesen. Das erste Wilde Hühner-Buch erschien ja schon 1993! Und jetzt kann man die Bücher noch lesen, und sie klingen gut. Und normal. Ganz selten denkt man, heutzutage wär das anders. Weil ich tatsächlich dran glaube, dass es heute auch noch solche Banden gibt. Weil die Kinder die Wilden Hühner gelesen haben und nachmachen wollen. Zwanzig Jahre später funktioniert es noch.
Ich denke, es ist immer schwerer, Kinder- und Jugendbücher zu schreiben. Weil alle Inhalte so stark pädagogisiert werden. Oder auch für Young Adults interessant werden sollen.
Ich bin natürlich nicht Zielgruppe dieses Buches und meine Nichten, Neffen und Sohn noch nicht. Aber ich glaube, dass diese Bücher heute noch Spaß machen.
Hier die Reihenfolge
Band 1: Die Wilden Hühner
Band 2: auf Klassenfahrt
Band 3: Fuchsalarm
Band 4: und das Glück der Erde
Band 5: und die Liebe


