Ein Lexikonartikel.
Abstammung.
Die Menschen sind höhere Säugetiere aus der Ordnung der Primaten (genauer: der Trockennasenprimaten) aus der Familie der Menschenaffen. Erst seit rund 200.000 Jahren sind Menschen fossil belegt. Biologisch sind Menschen Tiere. Da Menschen weder reine Herbivore (Pflanzenfresser), noch reine Carnivore (Fleischfresser), sondern Omnivore, also Allesfresser sind, konnten sie sich in den letzten Jahren ungehindert auf dem ganzen Planeten Erde verbreiten. Die Fruchtbarkeit des Menschen setzt im Vergleich zu anderen Primaten ziemlich spät ein. Dazu kommt auch noch eine versteckte Fruchtbarkeit, das heißt: im Gegensatz zu anderen Tieren, wo dem ganzen Wald durch Signale mitgeteilt wird, dass dieses Tier fruchtbar ist, ist der Eisprung beim Menschen versteckt und keiner weiß, wann ein Mensch fruchtbar ist, nicht einmal das betroffene Weibchen selbst.
Vermutlich hat der Mensch darum beschlossen, das Sexualverhalten zu einem sozialen Austausch zu machen. Es geht keineswegs nur um die Fortpflanzung, nein! Es wurden bereits Menschen bei Paarungsverhalten beobachtet, die gar kein Interesse am Fortbestand der Spezies hatten! Skandal.
Die Verbreitung des Menschen wurde von der Natur eingeschränkt durch zahlreiche Krankheiten und die Menopause. Um trotzdem als Spezies zu überleben, haben die Menschen eine lange Lebenszeit entwickelt, länger leben nur die Galapagos-Schildkröten (176 Jahre), der Grönlandwal (211 Jahre), Grönlandhai (zwischen 120 und 392 Jahre) und die Islandmuschel (ca. 500 Jahre)
Verhalten.
Obwohl bei Schweinen, Delfinen und dem Grindwal eine weit höhere Gehirnaktivität messbar ist als beim Menschen, gehen Menschen davon aus, sie seien die einzigen Lebewesen der Welt, die fühlen und denken können. Warum sich der Mensch für die Krönung der Tierwelt hält, ist nicht ganz leicht zu erklären. Menschen sind soziale Lebewesen, also Herdentiere. Menschen sind stark voneinander abhängig. Sie wollen ihre soziale Hierarchie auf alle anderen Lebewesen anwenden, weil sie es nicht anders kennen. Und vor unbekannten Dingen haben sie Todesangst. Dazu kommt ein weiteres Problem. Da die Menschen sich so stark vermehrt haben, die Weltbevölkerung umfasst heute mehr als sieben Milliarden Individuen, ist den Menschen nicht mehr bewusst, wie stark sie von einander abhängig sind. Besonders in den Städten entsteht das Gefühl, dass es bereits zu viele Menschen gäbe.
Lebenraum
Die Menschen haben sich mit dem Gedanken abgefunden, den Planeten innerhalb der nächsten Generationen völlig zu vernichten. Da gibt es mehrere Herangehensweisen. Zum Beispiel Krieg, Bomben, Pfusch in Atomkraftwerken und so weiter und so fort.
Ernährung
Einen nicht unwesentlichen Faktor bei der allgemeinen Vernichtung des Lebensraumes spielt die Ernährung. Innerhalb der letzten hundert Jahre zum Beispiel hat man es geschafft, einem Großteil der Menschen einzureden, eine herbivore Ernährung wäre für den Menschen schädlich. Das heißt, Menschen sollten möglichst viel Fleisch essen, das hielte sie gesund. Die Menschen beschäftigen sich also damit, Lebensraum von sich und anderen Lebewesen systematisch zu zerstören, um dort Futtermittel für Rinder und Schweine anbauen zu können. Bis jetzt kann sich die westliche, wirtschaftlich Elite durchsetzen. Hunger ist das größte Gesundheitsrisiko weltweit. Da reiche Menschen aber nicht daran sterben, tut man nichts dagegen, dass 80% der Sojabohnen- und 50% der Getreideernte direkt an Tiere verfüttert werden. Eine nicht unwesentliche Anzahl von Individuen meint, es sei ein Vollschaß Regenwald abzuholzen, um Futter für Erste-Welt-Rinder statt Futter für Dritte-Welt-Kinder anzupflanzen.
Diese Lebensweise beißt der Ersten Welt allerdings voll in die Hintern: Statistiken beweisen es: Je mehr Fleisch, desto mehr Krebs, in dem Sinne also: Mahlzeit!
Eine weitere beliebte Art der Lebenszerstörung ist die Privatisierung von Wasser. Ebenfalls eine westliche Idee. Es geht darum, Wasservorkommen mit Zäunen abzusichern und den dort ansässigen Bewohnern in Flaschen zu verkaufen, was ihnen seit Jahrhunderten sowieso zur Verfügung stand. So will man auf die Kostbarkeit des Lebensmittels aufmerksam machen oder einen Haufen Geld verdienen, je nachdem was gerade wichtiger ist.
Lebenserwartung und Lebenssinn
Obwohl Menschen über hundert Jahre alt werden können, denken sie nicht weiter als fünf Jahre in die Zukunft. Sonst müssten sie sich mit dem Sinn des Lebens beschäftigen, oder gar mit dem Sterben oder dem Leben nach dem Tod.
Da darauf aber noch keine allgemein akzeptierte Antwort gefunden wurde, lebt der Mensch im Jetzt, oder noch beliebter: in der Vergangenheit! Die Vergangenheit wird vom Menschen sehr hoch gehalten, da sich Menschen im allgemeinen nur an die guten Dinge erinnern können.
Das menschliche Verhalten zeichnet sich also vor allem dadurch aus, dass Menschen alle anderen Lebewesen sowie den eigenen Lebensraum vernichten wollen. Also: Menschlich ist es, unmenschlich zu sein.
- Menschlich

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