Archiv der Kategorie: Schreiberin

Challenge: Jeden Tag Tagebuch schreiben – Tag 2

Um mehr zu schreiben, ist es Zeit für eine neue Challenge! Die Writing Prompt-Challenge! Heute machen wir weiter mit Tag 2! Und weil im November NaNoWriMo ist, und ich so viel Vorsprung brauche, wie ich kriegen kann, gibts im Grunde den gleichen Post wie gestern!

Was sind Writing Prompts?

Writing Prompts können alles sein, ein Wort, ein Bild, ein Satz. Sie sollen inspirieren und du sollst gleich loslegen können! Ich habe also in mein Glas 134 Fragen, Worte, Dinge, Aufforderungen geschrieben, die ich jeden Tag herausziehen kann. Dazu muss ich dann schreiben. Ich habe mir vorgenommen ca eine Seite zu schreiben, aber es wird manchmal mehr, manchmal weniger werden, je nach dem wie ich mich an dem Tag fühle, wie viel Zeit ich habe, wie es mir geht.

Tag 2

Am Tag 2 habe ich den Zettel mit „Meine Persönlichkeit“ drauf gezogen. Daraufhin kann man schreiben, wer man selbst ist oder man nimmt einen Charakter aus Büchern, die man selbst schreibt oder liest, und überlegt sich darüber etwas zu dieser Persönlichkeit.

Wieso jeden Tag schreiben?

Es ist wichtig für mich, jeden Tag zu schreiben. Ich schreibe jeden Tag mehrere Stunden an meinen Projekten weiter. Aber Tagebuch schreiben ist noch etwas ganz anderes. Beim Nachdenken komme ich auf andere Dinge drauf und fühle mich danach besser. Da steht dann schwarz auf weiß, was mich gerade beschäftigt, also muss mein Kopf sich nicht mehr ausnahmslos damit beschäftigen.

Willst du mit mir schreiben?

Mach die Challenge mit mir und fange an, Tagebuch zu schreiben. Oder schreibe nicht Tagebuch, sondern beantworte Fragen für deine Charaktere, die gerade in deinem Buch vorkommen. Oder nimm die Ideen für deinen Blog oder was auch immer.

Wenn du willst, kannst du mir die Antworttexte verlinken. Wenn nicht, schreib nur für dich!

Heute geht’s weiter mit Tag 2!

Machst du mit? Dann bis morgen!

Challenge: Jeden Tag Tagebuch schreiben – Tag 1

Schon klar: Tagebuch schreiben ist etwas, das man täglich macht. ODER? Ich mache es unregelmäßig, bzw. habe ich meine To-Do-Listen und meinen Kalender in mein Tagebuch miteingeflochten. Das hat jetzt den bösen Nebeneffekt, dass ich nur noch abhake und nicht mehr schreibe. Um mehr zu schreiben, ist es Zeit für eine neue Challenge! Die Writing Prompt-Challenge!

Was sind Writing Prompts?

Writing Prompts können alles sein, ein Wort, ein Bild, ein Satz. Sie sollen inspirieren und du sollst gleich loslegen können! Ich habe also in mein Glas 134 Fragen, Worte, Dinge, Aufforderungen geschrieben, die ich jeden Tag herausziehen kann. Dazu muss ich dann schreiben. Ich habe mir vorgenommen ca eine Seite zu schreiben, aber es wird manchmal mehr, manchmal weniger werden, je nach dem wie ich mich an dem Tag fühle, wie viel Zeit ich habe, wie es mir geht.

Tag 1

Am Tag 1 habe ich den Zettel mit dem Wort „Zitat“ drauf gezogen. Du kannst dir ein Zitat aussuchen und dazu etwas schreiben. Oder du kannst dir überlegen, nach welchem Zitat du gerne dein Leben leben würdest oder ein Zitat aus den Büchern, die du gelesen oder geschrieben hast, heraussuchen.

Ich wollte nur möglichst schnell beginnen, das heißt, ich habe einfach ein Zitat aus dem Internet genommen und geschrieben, was mir dazu eingefallen ist.

Wieso jeden Tag schreiben?

Es ist wichtig für mich, jeden Tag zu schreiben. Ich schreibe jeden Tag mehrere Stunden an meinen Projekten weiter. Aber Tagebuch schreiben ist noch etwas ganz anderes. Beim Nachdenken komme ich auf andere Dinge drauf und fühle mich danach besser. Da steht dann schwarz auf weiß, was mich gerade beschäftigt, also muss mein Kopf sich nicht mehr ausnahmslos damit beschäftigen.

Willst du mit mir schreiben?

Mach die Challenge mit mir und fange an, Tagebuch zu schreiben. Oder schreibe nicht Tagebuch, sondern beantworte Fragen für deine Charaktere, die gerade in deinem Buch vorkommen. Oder nimm die Ideen für deinen Blog oder was auch immer.

Wenn du willst, kannst du mir die Antworttexte verlinken. Wenn nicht, schreib nur für dich!

Heute startet Tag 1!

Machst du mit? Dann bis morgen!

von Panik und Attacken

Einige von euch haben nachgefragt, warum es diesen Sommer keine „Trisha im Hostel“ – Reihe gibt, obwohl Trisha doch eindeutig wieder im Hostel ist und es dauernd seltsame oder lustige Begebenheiten gibt, über die man schreiben könnte.

Ich habe schon länger nicht mehr hier geschrieben. Zum einen weil ich wegen Umzug und extra Arbeitsaufträgen viel zu tun hatte. Zum anderen weil ich immer, wenn besonders viel zusammenkommt, Panikattacken habe. Die dazu führen, dass ich viel Weinen muss und wenig Atmen kann.

Irgendwann hört das dann auf, und dann beschränke ich mich auf das Notwendigste. Und Bloggen ist nicht auf der Prioritätenliste gelandet. Im Moment hat sich mein Zeitmanagement aber nicht verbessert und Probleme haben sich nicht von alleine gelöst. Das ist zum einen eine Frechheit, zum anderen leider logisch.

Mal schauen, wie es in nächster Zeit weitergeht. Ich plane einige Sachen, wer weiß, wie weit ich komme.

überbrücken – Das Hörbuch

Mein Buch „überbrücken“ ist im April 2011 im Renate-Götz-Verlag erschienen. Ihr könnt es bei mir kaufen oder in der Buchhandlung eures Vertrauens bestellen!

Vor einiger Zeit habe ich mir in den Kopf gesetzt, es vorzulesen und den Hörer:innen unter euch zugänglich zu machen. Und vor über einem Jahr habe ich begonnen, es vorzulesen und mich dabei aufzunehmen.

Renate Götz, vom Renate-Götz-Verlag, war begeistert von der Idee und hat gleich recherchiert, wie man ein Hörbuch veröffentlicht.

Und jetzt, nach einer gefühlten Ewigkeit, werden nach und nach alle Stores eures Vertrauens damit beliefert.

Mein Minibuch vorzulesen und meine Fehler herauszuschneiden hat zwar ewig gedauert, aber jetzt ist für euch eine Datei dabei herausgekommen, die sich hören lassen kann.

Und hier beginnt schon wieder einmal das Problem: Obwohl das Projekt überall den Status „Ausgeliefert“ hat, ist es noch nicht überall erhältlich! Das finde ich gemein, denn ich würde euch am liebsten einfach nur den Link dalassen.

Ich weiß nur soviel, dass es auf Spotify und Amazon Music bereits anhörbar ist. Alle Menschen, die nirgendwo ein Abo abschließen wollen, können natürlich irgendwo, zum Beispiel bei Thalia, einfach nur das Hörbuch zum Download kaufen.

Wo kann ich es anhören?

Also kommt hier eine Liste mit Shops, in denen es früher oder später (vermutlich später, denn ich warte jetzt schon über einen Monat) erhältlich sein müsste! Schaut es euch an, ich finde, es sind wirklich viele und denke mir, dass alle Ohrenschmausmenschen, irgendwo da angemeldet sein müssten!

Status der Veröffentlichung

PortalDatumStatus

7 Digital20.04.2021 Ausgeliefert

7 Digital Audio28.04.2021 Ausgeliefert

Amazon16.04.2021 Ausgeliefert

Shop Links

Weitere Links anzeigen

Amazon Music Unlimited16.04.2021 Ausgeliefert

Amazon Prime Music16.04.2021 Ausgeliefert

Anghami20.04.2021 Ausgeliefert

Audible20.04.2021 Ausgeliefert

Audio Teka28.04.2021 Ausgeliefert

Audiobooks.com28.04.2021 Ausgeliefert

Bolinda (BorrowBox)28.04.2021 Ausgeliefert

Bookbeats28.04.2021 Ausgeliefert

Bookmate28.04.2021 Ausgeliefert

Boomplay20.04.2021 Ausgeliefert

Ceebo28.04.2021 Ausgeliefert

Claromusica / Xplore Music20.04.2021 Ausgeliefert

claudio.de20.04.2021 Ausgeliefert

Deezer20.04.2021 Ausgeliefert

Shop Links

Digital Stores28.04.2021 Ausgeliefert

Divibib28.04.2021 Ausgeliefert

Findaway20.04.2021 Ausgeliefert

Gracenote20.04.2021 Ausgeliefert

iHeart20.04.2021 Ausgeliefert

iTunes Audiobooks20.04.2021 Ausgeliefert

KKBOX20.04.2021 Ausgeliefert

Mondia Media (T-Mobile, Vodafone, o2)20.04.2021 Ausgeliefert

Music Island20.04.2021 Ausgeliefert

Napster20.04.2021 Ausgeliefert

Nextory28.04.2021 Ausgeliefert

OVERDRIVE28.04.2021 Ausgeliefert

PhonoNet20.04.2021 Ausgeliefert

PlayNetwork20.04.2021 Ausgeliefert

Qobuz20.04.2021 Ausgeliefert

Real Networks Austria20.04.2021 Ausgeliefert

Saavn20.04.2021 Ausgeliefert

Simfy20.04.2021 Ausgeliefert

Skoobe28.04.2021 Ausgeliefert

Sofortwelten20.04.2021 Ausgeliefert

SoundcloudGo16.04.2021 Ausgeliefert

Spotify16.04.2021 Ausgeliefert

Shop Links

Storytel28.04.2021 Ausgeliefert

Tencent Music16.04.2021 Ausgeliefert

Tolino28.04.2021 Ausgeliefert

Tolino Media28.04.2021 Ausgeliefert

TouchTunes20.04.2021 Ausgeliefert

UMA20.04.2021 Ausgeliefert

YouTube Music16.04.2021 Ausgeliefert

Zvooq20.04.2021 Ausgeliefert

[Neues Video] Frauen-Wahl

Dieser Text ist diesmal nicht zehn Jahre alt. Er entstand zu dem Slogan „100 Jahre Frauenwahlrecht“ und so lange ist das noch nicht her.

Es ist aber kein Text, der irgendwas mit Geschichte oder Politik zu tun hat. Denn in diesem wunderschönen Land, zu dieser wunderschönen Zeit, ist es doch längst normal geworden, dass alle Frauen verdammt nochmal das machen können, was auch immer sie tun wollen!

Wenn dem nicht so wäre, würden wir ja weniger Geld bezahlt bekommen, wir würden ja die schlecht bezahlteren Jobs annehmen, die aber gemacht werden müssen. Wir würden mit jedem Typ, der zu blöd ist um Gisela Bock, Judith Butler oder einfach Jane Austen zu lesen, darüber diskutieren, was weiblich oder feminin oder sexistisch ist. Wir würden den Großteil des Haushaltes erledigen, weil großer Mann zu dumm ist, um Staubsauger zu finden. Wir würden uns mit weniger zufriedengeben als wir verdienen, weil wir ja von Natur aus zurückhaltend, leise, schüchtern und brav sind.

Aber Gott sei Dank sind diese dunklen Zeiten vorbei! Deshalb muss auch nichts mehr dazu gesagt werden.

Die meisten Bilder sind von Unsplash bzw die Videos von Pexels.org. Ganz viele Frauenbiografien findet ihr auf fembio.org. Dort findet ihr auch Hilfe, wenn ihr ein Referat über einen berühmten Erfinder halten müsst: Nehmt einfach eine Erfinderin!

NaNo 2020

Jedes Jahr gibt es einige Monate, in denen Schreibchallenges im Internet stattfinden. Im April und im Juli gibt es NaNoWriMo-Camps und im November gibt es natürlich den NaNoWriMo – den National Novel Writing Month. Ich habe schon öfter darüber geschrieben, ihr könnt also woanders weiterlesen. Hier im letzten Juli oder hier im April.

Abzeichenjagd

Dieses Jahr hatte ich im April und im Juli andere Pläne, aber jetzt im November habe ich mich mit voller Energie in mein Langzeitprojekt geworfen. Das hat gut getan. Ich habe 29.673 Worte am Projekt geschrieben und sehr viele Hintergrundgeschichten geklärt und entworfen. Natürlich schreibt die nanowrimo.org -Seite vor, dass man 50.000 Worte schreiben soll, aber es geht vor allem darum, dass man schreibt. Man soll an einem Projekt dranbleiben, egal wie interessant alle anderen Ideen gerade sind – und das ist unglaublich schwer, gerade dann.

Mir ist aber – Gott sei Dank erst nach dem 20.11. – klar geworden, dass das Projekt so wie es ist, noch nicht so geschrieben werden kann, wie es sollte. Ich werde es also wieder ein, zwei Jahre liegenlassen und mich dann erneut dransetzen. Das mache ich mit dem Projekt schon seit Ewigkeiten. Die ersten Ideen und Figuren kamen mir im Sommer 2007, aber ich bin noch nicht gut genug, um das Projekt so fertig zu stellen, so wie es die Geschichte verdient hätte. Das hält mich aber nicht davon ab, es immer wieder zu versuchen. Das ist ja nicht schlimm. Neil Gaiman hatte die Idee zum „Graveyard Book“ ja auch 1985 und es erschien erst 2008.

Manchmal muss man eben warten, bis Geschichten soweit sind.

[Neuer Text + Video] Tanz!

Manchmal, wie die letzten drei Tage, sitze ich in meiner Wohnung und weine die ganze Zeit. Es hat Gründe, meines Erachtens sind es sogar sehr gute Gründe. Und heute ist so ein Tag, wo ich der Meinung bin, dass irgendwann der Tag kommen wird, wo sich alles auszahlt. All das Planen und Rechnen und Termine einhalten und die Tests und die Gespräche und die neuen Versuche werden irgendwann aufhören. Und dann werde ich einen Schritt weiter sein und glücklich darüber. Und dann werden all die Tränen und das Warten und Zweifeln vorbei sein und alles wird es wert gewesen sein.

Aber heute ist eben auch ein Tag, wo es noch nicht soweit ist. Und deshalb kommen mir schon wieder die Tränen.

Und manchmal gibt es Tage, wo ich mich nicht aufraffen kann. Tage, an denen ich keine Hoffnung sehe. Und dann ist es immer wichtig, dass ich mich an irgendetwas festhalten kann. Meistens ist das das Schreiben oder eine andere Ablenkung, wie zum Beispiel Musik!

Ich hoffe, euch gehts gut.

[Video + Text] Bereit für alles!

Den Text „aneinander gekettet“ schrieb ich im Oktober 2010. Es schien mir passend, ihn jetzt wieder hervor zu kramen. Es geht vor allem um Bücher, und natürlich darum, dass uns Medien so leicht verarschen können, weil wir nicht selbstständig denken wollen. Natürlich geht es auch darum, dass Wissen allen zugänglich sein sollte und sowieso kostenlos.

Der Originaltext ist hier: „Aneinandergekettet“.

[Text+Video] Jeder an seinen Platz I + II

Im Sommer 2011 habe ich mich oft tagelang in der Hauptbücherei Wien verkrochen und den ganzen Tag gelesen. Die gesamten Werke von Erich Kästner oder Gedichtbände von Federico García Lorca zum Beispiel. Sprachlich hat mich das sehr verwundert, und ich musste natürlich gleich ausprobieren, wie das klingt, wenn ich das versuche. Also hier kommen ganz alte Texte zum Anschauen für euch.

Den Text zu „Jeder an seinen Platz I“ findet ihr hier: Jeder an seinen Platz

Den Text zu „Jeder an seinen Platz II“ findet ihr hier: Jeder an seinen Platz II

Die Rüstung – Text von Patricia Radda

Ich habe lange überlegt, ob ich dieses Video veröffentlichen soll oder nicht. Das Video zeigt mich beim Schminken meines Gesichts. An einem besseren Tag! Ich leide seit über 20 Jahren an Akne und bekomme die Krankheit einfach nicht in den Griff.

Ungeschminkt verlasse ich das Haus nie. Nur wenige Menschen dürfen mich ohne Make Up sehen. Es ist für mich sehr unlogisch, dieses Video hochzuladen.

Aber ich weiß natürlich auch, dass es tausenden Menschen genauso geht wie mir. Und dass Leute immer wieder vergessen, wie anstrengend es ist, in den Spiegel zu schauen. Wie unglaublich viel Energie es kostet, sich selbst aufmunternd zuzulächeln. Und wenn es tausenden Menschen so geht wie mir, dann sollten Menschen mit einer gesunden Haut uns sehen können.

Egal wie viel Scheiße sie dann labern. Egal wie sehr sie uns damit verletzen. Egal wie sehr sie unbedingt Arschlöcher sein wollen.

Der Text entstand eigentlich als Text für den Equal Pay Day (hier der ganze Text), dieser Ausschnitt ist aber nur die Einleitung und der Schluss, und der Kontext passt ganz gut: Make Up ist meine Rüstung. Ich bereite mich mit Hilfe von Skincareprodukten und Makeup darauf vor, in die Welt hinaus zu müssen. Narben, Blut und Eiter zu überschminken und meine Schmerzen zu ignorieren. Ich ziehe also in den Krieg. Deshalb passt das Video gut zum Text.