Viele Leute haben Vision Boards für sich entdeckt. Bei mir reicht eine To-Do-Liste.
Ja, ich bin so eine, die ihre Ziele aufschreibt. Ich nehme an, dabei wünscht man sich Dinge auch herbei und — visualisiert sie.
Die Sache ist doch die, wenn man nur das erste große Ziel aufschreibt, passiert erstmal gar nichts. Denn es reicht nicht, sich etwas einfach nur zu wünschen. Du musst alle kleinen Schritte auch aufschreiben. Und die kleinen Schritte sehen gar nicht mehr so weit entfernt aus.
Wenn du zum Beispiel nur „neuen Job finden“ aufschreibst, sagst du dir ja nicht, was du machen wirst, um das Ziel zu erfüllen. Es wird nicht plötzlich ein Millionär auftauchen und sagen: „Hey, ich zahl dir für deine Lieblingsbeschäftigung 3000 Euro pro Monat!“ Das ist zu unrealistisch.
Deshalb:
- Schritt 1: Ausbildungen machen, die Voraussetzung sind
- Schritt 2: Bewerbungen schreiben, Lebenslauf updaten
- Schritt 3: Suchen und aktiv für den Job bewerben
- Schritt 4: Auch Firmen anschreiben, die gerade nicht auf der Suche sind
Und so wird die To-Do-Liste eher eine Mind Map. Ich schreibe nicht meine Wünsche auf und sitze dann herum und warte. Ich gebe mir ganz klare Anweisungen, was der nächste Schritt ist, den ich zu erledigen habe. Denn von Warten und Nichtstun passiert erstmal ganz viel NIX.


