Ich lese alle Bücher, die ich zu Hause habe, bevor ich neue kaufen darf.
Nachdem ich die Dokumentation Blackfish gesehen und John Hargroves Buch gelesen hatte, wollte ich mehr lesen. Leider eignet sich David Kirbys Buch dafür nur bedingt.
Meine Meinung
Ja, es gibt mehr Infos, mehr Trainer, die zu Wort kommen, auch noch andere Zeugen- richtig viele, viele Details. Es war nicht so persönlich wie John Hargroves Buch, aber sachlich würde ich es auch nicht nennen. Aber mir war das ganze zu langwierig. Er folgt der Meeresbiologin Naomi Rose und einzelnen Tiertrainern sehr genau. Das heißt, er beginnt bei Kindheit und Lebensumständen, lässt auch Ehe und Partnerschaften nicht aus. Es war mir wirklich zu viel „Drumherum“.
Die Geschichten der Wale hätten mich mehr interessiert und hätten mir auch gereicht. Es passiert wirklich viel zu viel Furchtbares. Das Menschliche braucht man einfach gar nicht. Es nimmt Spannung heraus, was Schade ist.
Nochmal?
Werde ich es nochmal lesen? Nein, nicht ganz. Aber es gibt ganz viele Sachen, die man Googlen und dann nochmal nachschauen muss. Vor allem ist das Buch ja schon einige Jahre alt, und Seaworld gibt es ja noch immer. Das Buch endet mit dem Gerichtsurteil. Das heißt, die neuen Geschichten muss man wo anders suchen. Aussortiert wird das Buch trotzdem nicht!
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