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In nicht sehr regelmäßigen Abständen rufen mich seltsame Leute von seltsamen Zeitungen und Zeitschriften an, um mich über die Vorteile eines Zeitungsabos aufmerksam zu machen. Danke. Ich wüsste schon gar nicht mehr, was Zeitungen so können, wenn mich nicht jedes Monat irgendwer von euch anrufen würde. Ich wünsche an dieser Stelle übrigens viel Glück bei der weiteren Jobsuche, der nächste Job wird bestimmt besser.

Auf jeden Fall mache ich mir gerade an Tagen wie heute (und gestern) Gedanken, was Zeitungen alles können. Und das soll kein Kompliment sein.  Ich möchte hier an dieser Stelle keine besonderen Namen nennen. Ich möchte nur Informationen zur Verfügung stellen und ihr macht euch dann einfach eurer eigenes Bild.

Obwohl ich im Moment kein Zeitungsabo habe, da mir das als Altpapier zu teuer ist, empfinde ich mich doch als gut informierte Person in einigen aktuellen Geschehnissen. Und wenn ich so die Kommentare unter manchen Online-Zeitungsartikel durchlese, dann denke ich mir: Wow, ich bin besser informiert als die meisten der Kommentierenden.

Das freut mich natürlich.

Mit den aktuellen Tagesereignissen meine ich im Moment natürlich die Demonstrationen zu diversen Veranstaltungen. Und jetzt komme ich auch bald auf den Punkt: Ein Schreiberfuzzi (nicht abwertend gemeint) hat so und so viele Zeilen zu füllen, darf nicht mehr schreiben, als zur Verfügung gestellt wird. Er oder sie muss bedenken, was die Leser lesen wollen. Vielleicht werden einige Meinungströpfchen eingebaut, damit auch schöne Leserbriefe geschrieben werden, aber das wars dann.

Und dabei kommt dann das raus.

Zeitung 1:  5 Polizisten verletzt

Zeitung 2: Es gab 35 Festnahmen. Die Demos verliefen friedlicher als im Vorjahr.

Zeitung 3: NOWKR wurde wegen Bildung einer kriminellen Organisation angezeigt, da sie zu Gewalt aufgerufen haben.

Zeitung 4: Mehr als 50 Festnahmen bei Demos, sechs Beamte und vier Demonstranten verletzt.

Zeitung 5: FPÖ-Gegenkundgebung nicht genehmigt

Zeitung 6: Insgesamt zehn Verletzte bei Akademikerball-Demos in Wien

Zeitung 7: Provokateure zurückhaltend, es kam zu Sitzblockaden und Ausschreitungen. Sechs verletzte Polizisten, 56 Festnahmen und 300 Identitätsfeststellungen.

Zeitung 8: Eine Frau ist durch die Polizisten „zur Bewusstlosigkeit geraten“, liegt am Boden von Polizisten umringt und musste 15 Minuten auf Sanitäter warten. Wieso weiß das der Polizeipressesprecher nicht?

Zeitung 9: Polizei setzt Akademikerball mit massiver Gewalt und Repression durch

Zeitung 10: Tausende Demonstranten, 2500 Polizisten, über 30 Festnahmen.

Das sind nur die Überschriften, das Großgedruckte, das natürlich generell einen völlig falschen Eindruck hinterlässt. Ich kritisiere nicht die Ausschlachtung des Themas, ich sage nichts zur Berichterstattung selbst. Das tun andere.

Aber wie wollt ihr, die ihr nur EINE Zeitung abonniert habt, wissen, was wo abgegangen ist? Ihr seht eine halbe Seite und ein Foto. Von einem Abend mit vielen Ereignissen. Wie könnt ihr glauben, dass genau das, was ihr gelesen und gehört oder gesehen habt, das ist, was ihr von dem Abend wissen wollt? Ich will noch mehr wissen.

Wie könnt ihr euch eine Meinung bilden, wenn ihr nur eine Mitteilung überfliegt? Ich frage tatsächlich nach, wie ihr das macht, dabei weiß ich es längst: Ihr bildet euch keine Meinung zu dem, was gestern alles passiert ist, das könnt ihr nicht, ihr wisst zu wenig. Es ist euch egal. Denn es ist einfacher, die Meinung von einer Zeitung nachzubeten. Es ist leichter, sich keine Gedanken zu machen. Was ihr habt sind keine Informationen zu einem Thema. Was ihr habt sind eure festgefahrenen Vorurteile, plus die Bestätigung in eurer seit hundert Jahren abonnierten Zeitung.

Was ihr tun solltet, als mündige StaatsbürgerInnen in einem demokratischen Staat, ist: Recherchieren. Und eine eigene Meinung bilden. Macht euch nicht lächerlich, sondern benutzt eure vier bis sechs Gehirnzellen, um euch einer Demokratie würdig zu erweisen. Lasst euch doch nicht so dermaßen leicht manipulieren!

Hier ein paar Quellen und noch mehr zum Weiterlesen (in beliebiger Reihenfolge):

Es ist nur eine Auswahl, weil ich irgendwann den Überblick verloren habe.

http://diepresse.com/home/panorama/wien/4652199/Von-Clowns-und-leeren-Ballsaelen?_vl_backlink=/home/index.do

https://www.facebook.com/hashtag/nowkr?fref=ts

http://derstandard.at/2000011108510/Akademikerball-Tausende-bei-Gegendemo-35-Festnahmen

https://www.facebook.com/pages/WienTVorg/244906838879431

http://kurier.at/chronik/wien/akademikerball-provokateure-hielten-sich-zurueck/111.253.466

http://www.kleinezeitung.at/s/politik/innenpolitik/4651968/Akademikerball_Sechs-verletzte-Polizisten-54-Festnahmen-und-150

Insgesamt gab es zehn Verletzte bei Akademikerball-Demos in Wien

http://live.wienerzeitung.at/Event/Akademikerball_und_Demos_halten_Wien_in_Atem

Haselnussmilch

Kuhlose Milch! Dazu gibts gleich ein Bild von einer glücklichen Kuh! Bild geklaut hier:http://www.happykuh.de/dringend/  (auf diese Seite solltet ihr unbedingt mal schauen)
Kuhlose Milch! Dazu gibts gleich ein Bild von einer glücklichen Kuh! Bild geklaut hier: http://www.happykuh.de/dringend/ (auf diese Seite solltet ihr unbedingt mal schauen)

Kuhmilchlose Milch darf übrigens nicht Milch genannt werden.

Reismilch hat ja einen ziemlich komischen, vor allem fast alles dominierenden Eigengeschmack. Haselnussmilch ist hingegen die leckerste Milch, die ich je gemacht habe. Ich habe ja weder Kuhmilch noch Reismilch einfach so getrunken, weil das komisch schmeckt. Aber die Haselnussmilch kann man immer trinken. Auch sehr gut bei Müsli. Yamm.

Also, man nimmt 100g Haselnüsse und legt sie über Nacht ins Wasser ein, dann wäscht man sie ab und gibt ca. 1 Liter Wasser zu den Nüssen und mixt oder püriert alles zusammen. Dann braucht man noch einen Topf und ein Geschirrtuch. Man hält das Geschirrtuch über den Topf und gießt die Milch durch das Tuch in den Topf. Dabei wünscht man sich mindestes zwei Arme mehr, aber es funktioniert auch so. Tuch gut auswinden. In dem Tuch hat man jetzt 100g Nüsse, die man später weiterverarbeiten kann (Kuchen, Aufstrich, Nudelsoße usw). Im Topf hat man (kommt drauf an wie viel sich im Tuch verfangen hat, aber) auf jeden Fall über einen halben Liter Milch. Die Milch kocht man jetzt auf, lässt sie ein bisschen auskühlen und würzt sie nach Belieben. Ich habe Honig (ist übrigens nicht vegan!) dazugetan und das bei mir nie fehlende Päckchen Vanillezucker. Nach dem Abkühlen in ein Glas oder eine Flasche (die in den Kühlschrank passt) füllen. Fertig.

Eona-Drachentochter von Alison Goodman

Eona Cover
Eona Cover

Eona- Drachentochter.

von Alison Goodman

cbj. 2010. 508 Seiten.

ab 14 J. (Gewalt, gender-Vorwissen nötig)

Jeder Drache wählt sich in seinem Jahr ein menschliches Drachenauge, Männer, die sehr viel Macht haben. Eona wurde von ihrem Meister aufgenommen, weil sie Drachen sehen kann. Als Junge verkleidet wird sie ausgebildet und sie als Krüppel ist wirklich nicht einer der besten Anwärter. Doch die Drachen sind wählerisch und es zählt nicht nur Kraft. Seit über 500 Jahren ist der Spiegeldrache verschwunden, doch jetzt taucht er wieder auf und wählt Eon(a) aus. Es gibt keinen Meister, der ihr etwas über den Spiegeldrachen beibringen könnte, sie weiß nicht, was zu tun ist. Verzweifelt bemüht sie sich, vor allen geheim zu halten, dass sie tatsächlich ein Mädchen ist. Sie lernt viele neue Leute kennen – darunter auch den Kaiser – und versucht, sich in dem intriganten Hofleben nicht mehr Feinde zu machen als nötig.

An sich eine schöne Geschichte, recht interessant geschrieben, ich bin neugierig wie es weitergeht.

Für alle, die wissen wollen, wie es ausgeht: Der Spiegeldrache ist die Königin der Drachen, sie ist weiblich und fühlt sich von Eona als Mädchen angezogen, darauf muss Eona erstmal kommen – was meiner Meinung nach viel zu lange dauert. Als Leserin hat man es ziemlich bald begriffen.

Übrigens: es gibt einen zweiten Band.

Parodie: Ich saz ûf eime steine (Walther von der Vogelweide)

Bild geklaut: http://www.minnesang.com/Saenger/walther.html
Langweiliges Codex Manesse – Bild hier geklaut: http://www.minnesang.com/Saenger/walther.html

Ja, es ist Prüfungszeit. Schon wieder. Da ich mich mit Walther beschäftigen muss, habe ich ein paar Zeilen gekritzelt. Das echte Lied von Walther findet ihr weiter unten.

Ich saß auf einem Steine

Weil Sessel gabs grad keine

Überkreuzte meine Beine

Und dachte an deine

Und stützte den Ellenbogen aufs Knie

Weil das mach ich sonst nie

Stützte die Hand an die Wange

und so blieb ich lange.

Ich dachte übers Leben nach

Und da mach ich keine halbe Sach

Weil: wie soll man denn leben

Und: Wer kann mir den Rat geben

Wie man die Dinge erwirbt,

die man braucht, bevor man stirbt.

Besitz und Ehre wäre recht

Ohne die zu sterben wäre schlecht.

Doch Besitz schadet der Ehre

Die kommen sich in die Quere.

Das dritte, was ich gern hätt,

wär Gottes Gnade – das wär nett.

Ist sie doch viel besserals die andern beiden

Und drunter würde ich auch nicht leiden.

Aber leider geht das nicht,

denn in einem kleinen Herz

die drei zu versammeln, wäre ein Scherz.

Das gelingt doch keinem

Weg dazu gibt’s nicht einen

Dort wirst du verraten

Auf Gewalt musst du nicht warten

Friede und Recht wurden verwundet

Bevor es die zwei nicht gesundet

Können Besitz, Ehre und Gottes Gnaden

Gehen baden.

geschrieben von Patricia Radda, nicht das ich darunter ein Copyright setzen würde…

Vermutete Rechtschreib- oder wahrscheinlichere Tippfehler tun mir leid, ich habe es nicht durchgelesen- dafür fehlt mir die Zeit! Ich habe übrigens nichts gegen Walther. Wenn ich ihm nicht in jedem verxxxelten Seminar begegnen würde, dächte ich mir wohl: Was für ein gscheiter Bursch. Oder: Lustiger als Shakespeare. Aber er ist einfach überall. Das nervt. Also hier das „Original“.

Walther von der Vogelweide

Ich saz ûf eime steine

Ich saz ûf eime steine,

und dahte bein mit beine;

dar ûf satzt ich den ellenbogen;

ich hete in mîne hant gesmogen

daz kinne und ein mîn wange.

dô dâhte ich mir vil ange,

wie man zer werlte solte leben:

deheinen rât kond ich gegeben,

wie man driu dinc erwurbe,

der deheinez niht verdurbe.

diu zwei sint êre und varnde guot,

der ietwederz dem andern schaden tuot,

daz dritte ist gotes hulde,

der zweier übergulde.

die wolte ich gerne in einen schrîn.

jâ leider desn mac niht gesîn,

daz guot und werltlich êre

und gotes hulde mêre

zesamene in ein herze komen.

stîg unde wege sint in benomen:

untriuwe ist in der sâze,

gewalt vert ûf der strâze;

fride unde reht sint sêre wunt.

diu driu enhabent geleites niht,

diu zwei enwerden ê gesunt.

Neuhochdetusch:

Ich saß auf einem Stein und schlug ein Bein über das andere; darauf setzte ich den Ellenbogen; in meine Hand hatte ich das Kinn und eine Wange geschmiegt. So dachte ich nach, auf welche Weise man auf der Welt leben müsse: Keinen Rat konnte ich geben, wie man drei Dinge so erwerben könne, ohne daß eines von ihnen zugrunde ginge. Zwei von ihnen sind Ehre und Besitz, die einander oft schaden, das dritte ist Gottes Gnade, die viel mehr wert ist als die beiden andern. / Diese wollte ich gerne zusammen in einem Kästchen. Aber leider ist es nicht möglich, daß Besitz und weltliche Ehre und Gottes Gnade zusammen in ein Herz kommen. Weg und Steg sind ihnen genommen: Verrat liegt auf der Lauer, Gewalt beherrscht die Straße; / Friede und Recht sind schwer verwundet. Die drei haben keine Sicherheit, bevor die zwei nicht gesund werden.

http://www.pinselpark.org/literatur/w/walthervogelweide/poem/ichsazuf.html

Wieviel liest du wirklich? – Jänner 2015

Jänner 2015:

  1. Proseminararbeit schreiben. Diese Bücher
    1. Einhard, Vita Karoli Magni.
    2. Becher Matthias, Karl der Große
    3. Ennen Edith, Frauen im Mittelalter
    4. Esmyol Andrea, Geliebte oder Ehefrau? Konkubinen im frühen Mittelalter
    5. Hägermann Dieter, Karl der Große. Herrscher des Abendlandes
    6. Hartmann Martina, Die Königin im frühen Mittelalter.
    7. Patzold Steffen, Ich und Karl der Große. Das Leben des Höflings Einhard

verwendet, aber nicht ganz gelesen.

2. Eragon 1+2 wiedergelesen

3. Das Schwert der Wahrheit 1 wiedergelesen

4. Eona gelesen