Poetry Slam

Unglaublich, dass ich jahrelang fast monatlich im Poetry-Slam-Publikum sitze und noch nie darüber geschrieben habe. Muss sich ändern. Jetzt.

Für alle, die nicht wissen, wovon ich rede:

Die Regeln sind klar: Poeten haben eine Bühne, ein Mikrofon, einen selbstgeschriebenen Text und fünf Minuten Zeit, diesen vorzutragen. Das Publikum klatscht und schreit – oder eben nicht, wenn der Text zu schlecht war. Zusätzlich gibt es bei manchen Salms auch noch Jurytafeln. Die werden vor der Show im Publikum verteilt und dann wird mit Zahlen gewertet. Dann gibt es Sieg nach Punkten- die drei oder vier besten kommen ins Finale. Gewinner*innen erhalten entweder einen Teil des Eintrittspreises, Gutscheine, Essen, eine Flasche wasauchimmer oder was die Veranstalter halt sonst noch so auftreiben konnten.

Für alle anderen:

Poetry Slam lässt mich als Wortmenschen immer wieder sprachlos zurück. Etwa für eine halbe Stunde kann ich gar nichts reden und dann stürzen Worte auf mich ein. Inspiration nennt man sowas glaube ich. Viele Leute gehen raus und reden darüber, wie viele Texte gut oder schlecht waren, ich sage manchmal „mhm“ oder „hm-m“, das war es dann. Ich mach das nicht, ich kann das nicht, denn wenn ich einen Text nicht mag, dann wird der vom Gedächtnis ignoriert. Zu viele Worte drängen sich in meinem Kopf. Habe ich die letzten Jahre kaum „Gedichte“ geschrieben, reimts unter meinen Haaren gerade ziemlich. Egal, was ich schreibe, es drängt sich in einen Sprechrhythmus, der für die Bühne vermutlich nicht schlecht wäre. Jahrelang schaue ich bei Poetry Slams zu und traue mich nicht auf die Bühne. Mein Feiglingsdasein wird sich vermutlich noch einige Zeit hinziehen, aber meine Texte werden auf Papier oder Bildschirm veröffentlicht. Da hat der Slam-Style nun wirklich nichts zu suchen, verdammt. Man nehme nur einmal die Bücher her, die einige Slammer veröffentlicht haben. Da liest man und denkt sich: Hey, eigentlich will ich das gar nicht lesen. ich will das hören und sehen und vorgelesen und performt bekommen. Das ist eher ungut, wenn es einem bei meinen Texten so geht, denn mein mut reicht gerade mal für eine Lesung alle heiligen Zeiten. Während ich mit mir selber kämpfe soll das niemanden davon abhalten, zu Poetry Slams zu gehen und sie zu genießen und zu lachen und zu schreien und zu jubeln und zu klatschen. Und es soll euch natürlich auch nicht davon abhalten, meine Texte zu lesen, obwohl ihr sie – altmodischerweise – noch immer selber lesen müsst.

Poetry Slams gibts übrigens in so ziemlich jeder Stadt, müsst ihr für eure Stadt eben selber suchen. Ich schau meistens dort (wenn auch nur im Publikum):

https://www.facebook.com/SteiermarkPLuS?fref=ts

Für mich zur Zeit (und es ändert sich normalerweise ständig) einer der tollsten Texte ist dieser hier, aber auch für YouTube gilt: einfach suchen.

Tofu (mit Cornflakes-Panier)

2015-03-21 15.48.02

Jahrelang habe ich es gehasst- weil anscheinend keiner wusste, wie man es richtig lecker zubereitet.

Nun: geräuchertes Tofu schmeckt besser. Naturtofu kann man als Basis für Aufstriche nehmen. Zum Beispiel. Wenn man allerdings einfach so Tofu essen will- gegrillt oder paniert oder so- dann sollte man geräuchertes kaufen.

Ganz besonders gut und knusprig (eher sogar knusprikkk) wird es mit einer Cornflakes-Panier.

Dazu lege ich die aufgeschnittenen Tofuscheiben in eine Marinade ein- was ich gerade zuhause habe, sehr lecker: Sojasauce- und lasse sie ein paar Stunden in der Sauce schwimmen. Dann zerstampfe ich etwa zwei Handvoll Cornflakes in wirklich kleine Brösel und mische einige Esslöffel normale Semmelbrösel dazu. Die Cornflakes sollten wirklich klein gestampft werden, sonst halten sie nicht.

Zuerst kommt das Tofu ein Behältnis mit Mehl. Mehl hat die Funktion des Kleisters. Ohne Mehl halten die Brösel nichts. Dann tauche ich die Scheibe wieder ein bisschen in die Marinade- nur schnell, damit das Mehl nicht verschwindet und rein damit in die Cornflakes. Wenn alles gut hält, ganz normal in einer Pfanne mit Öl heraus braten.

Dazu passen gut Pommes frites, Petersilerdäpfel (siehe Bild), Salat – und alles, was ihr früher vielleicht zu einem Schnitzel gegessen hättet.

Wieviel liest du? – März 2015

10686929_10152719460780358_4772073357213736315_n

März 2015

  • Das Schwert der Wahrheit 2 fertig gelesen
  • Das Schwert der Wahrheit 3 wiedergelesen
  • Uni:
  • Goethe: Wahlverwandtschaften
  • Goethe: Faust
  • Weiler: Grundzüge der politischen Geschichte des Altertums wiederlesen (besser bekannt als die Weilerbibel), weil: alles vergessen.
  • ganz viele Artikel, die zu kompliziert sind, um sie zu verarbeiten oder sich auch nur die Titel zu merken
  • City of Heavenly Fire wiedergelesen

Das erste Gesetz der Magie von Terry Goodkind

Das Schwert der Wahrheit 1

Normalerweise sind mir Fantasyschinken immer viel zu lang und zu detailliert und zu fad. Durch eineinhalb Herr der Ringe-Bücher hab ich mich gequält, bevor ich aufgab. Durch zweieinhalb Das Lied von Feuer und Eis-Bücher hab ich mich gewurschtelt. Nicht so die Schwert der Wahrheit-Reihe. Ich weiß wirklich nicht, was an dieser Reihe anders ist. Vermutlich gar nichts.

Richard Cypher wächst bei seinem Vater in Westland auf, sein Freund und Lehrer Zedd bringt ihm vieles bei, was eigentlich sonst niemand kann. Kahlan Amnell taucht eines Tages in Richards ruhigem Leben auf. Sie wird von vier Soldaten gejagt und einer seiner spontanen Eingebungen folgend, hilft Richard ihr, die Männer zu töten und zu entkommen. Kahlan will einen Zauberer finden, damit ein wahrer Sucher ernannt werden kann. Das ist seltsam, wird Westland doch von einer magischen Barriere umgeben, die keiner durchqueren kann. In Westland gibt es keine Magie. Richard bringt Kahlan zu Zedd, der sich als der große Zeddicus Z’ul Zorander, Zauberer der Ersten Ordnung, herausstellt. Schweren Herzens ernennt Zedd nun Richard zum wahren Sucher und überreicht ihm das Schwert der Wahrheit.

Kahlan ist die Mutter Konfessor. Das heißt, wenn sie jemanden mit ihrer Kraft berührt, ist dieser Mensch ihr Sklave und tut alles für sie. Für Richard ein Problem, denn er verliebt sich natürlich in sie.

Richard, Kahlan und Zedd brechen in die Midlands auf, denn der Bösewicht, Lord Darken Rahl, Herrscher D´Haras, will die Macht an sich reißen und hat schon einige Städte und Länder der Midlands eingenommen. Um die ganze Welt zu unterwerfen braucht er allerdings die Macht der Ordnung. Um diese zu erhalten, muss er die drei Kästchen der Ordnung vereinen und eines davon öffnen. Noch weiß er aber nicht, welches er öffnen muss.

Wie es der Zufall^^ will, hat Richard seit er klein war, das „Buch der gezählte Schatten“ auswendig lernen müssen, in dem es um die Kästchen der Ordnung geht. Zedd weiß allerdings nichts davon, dass Richard der Schlüssel ist. Darken Rahl lässt schließlich Richard entführen, durch die Mord-Sith. Die Mord-Sith sind Frauen, die als kleine Mädchen entführt und dreimal gebrochen werden. Sie kennen nur Schmerz und foltern Richard, bis er alles tut, was sie sagen. Oder auch nicht: Richard gelingt es, einen Teil seines Geistes zu verschließen und bringt schließlich seine Herrin Denna um. Darken Rahl belegt Richard mit einem Zauber, der seine Freunde blendet: Kahlan und Zedd denken, er wäre Darken Rahl, und Kahlan berührt Richard schließlich mit ihrer Kraft.

Daraufhin befiehlt Darken Rahl, dass Richard das „Buch der gezählten Schatten“ aufsagen soll, damit er weiß, wie er die Kästchen öffnen soll. Wenn er das falsche Kästchen öffnet, sterben alle. Auf Befehl von seiner Herrin Kahlan sagt Richard das Buch auf.

Ende/ Auflösung/Cliffhanger:

Wegen seine Liebe zu Kahlan hatte ihre Konfessorenkraft keine Wirkung bei ihm. Richard lügt Darken Rahl an und dieser öffnet das falsche Kästchen, nur Darken Rahl wird vernichtet. Richard und Kahlan fliegen mit dem Drachen Scarlet zu den Schlammmenschen, um dort zu heiraten. Zedd will zuerst in der Burg bleiben. Richard weiß nicht, dass Zedd sein Großvater mütterlicherseits ist. Darken Rahl hatte damals seine Mutter vergewaltigt, was ihn zu Richards Vater macht – Richard ist also von beiden Seiten ein Zauberer mit der Gabe. Das wird angedeutet und ist für die kommenden Bände sehr wichtig, doch wie gesagt: Richard weiß von nichts.

Terry Goodkind (*1948) schreibt seit 1994 über Kahlan und Richard. Es gibt elf Schwert der Wahrheit-Bände, außerdem noch einige Vorgeschichten und die eigene Richard und Kahlan-Triologie.

2008-2010 gab es eine Legend of the Seeker- Fernsehserie, die -wenn man ehrlich ist- sehr von den Büchern abweicht (Darken Rahl ist zum Beispiel Richards Bruder, was überhaupt keinen Sinn macht) und auch nicht so gut ist.

Linsenaufstrich

2015-02-16 15.00.03

Mein größtes Problem- rein essenstechnisch, natürlich – ist die Frage: Was isst man zum Brot, wenn nicht Käse?

Nur Käse ist natürlich sehr fad. Nur Aufstrich ist sehr teuer und auch fad. Neue Rezepte müssen her!

Mein Linsenaufstrich war so lecker, dass ich euch das unbedingt extra sagen muss. Und billig ist er auch. Man nehme also

eine Zwiebel und zwei Knoblauchzehen, schneidet sie klein und schwitzt sie in einem Topf mit etwas Öl an. Dazu leert man dann 240g Linsen (aus der Dose, Abtropfgewicht) und lässt es vorsichhinköcheln mit 1 Esslöffel Margarine. Für die Farbe (Linsen sind ja so schiach braun) mischt man 1 TL Paprikapulver dazu und würzt alles mit 1 EL gehackten Kräutern, Salz und Pfeffer. Dann wird alles mit einem Pürierstab schön gemixt.

2015-02-16 15.00.44

Abkühlen lassen und reinhauen!

Im nächsten Leben werde ich Schwein

Bild hier geklaut: http://lustige-bilder24.de/lustige-bilder/kleines-ferkel-das-minischwein/1119
Bild hier geklaut: http://lustige-bilder24.de/lustige-bilder/kleines-ferkel-das-minischwein/1119

Im nächsten Leben werde ich Schwein. So ein süßes Ja, natürlich-Ferkerl. Oder ein Teacup-Schwein. Oder ein Hängebauchschwein?

Warum will ich ein Schwein sein:

  • Wenn mir heiß ist, suhle ich mich im Schlamm, aber nicht in meiner eigenen Scheiße, weil Schweine sehr reinlich sind. Sie haben eine Kotecke (wenn der Stall groß genug ist)
  • Ich bin so intelligent wie ein Primat, muss aber nicht auf hohe Bäume klettern.
  • Ich bin treuer, loyaler und gescheiter als ein Hund.
  • Schweine brauchen viel Ruhe und Schlaf (passt perfekt)
  • Schweine sind kurzsichtig (das wird sich also schon mal nicht ändern^^)
  • Bei Juden, Hindus und Moslems gilt mein Fleisch als unrein, dass heißt, ich muss nur im richtigen Land geboren werden, schon hab ich keine Probleme.

Warum ich in Österreich kein Schwein sein will:

  • Laut Gesetz steht einem Schwein ein Platz von 0,7 Quadratmetern zu. Blöd, wenn man sich hinlegen will.
  • Lebenserwartung sind zwar 10 Jahre, aber geschlachtet wird man schon nach 6 Monaten
  • Der Tag ist eintönig. Schweine sind sehr intelligent, und es gibt keine Beschäftigungsmöglichkeiten im Ministall.
  • Männchen sein ist auch nicht gescheit: wenige Tage nach der Geburt werden Männchen bei vollem Bewusstsein kastriert.

Tja, rein technisch bin ich zwar weiblich, aber wer sagt mir, dass bei meiner Verwandlung von Mensch zu Schwein nicht auch an meinem Geschlecht herumgepfuscht wird. Und weil ich gerade vom Geschlecht rede: Der Sex dauert bei Schweinen 10 bis 30 Minuten. Soweit ich mich erinnern kann, ist das beim Menschen kürzer. Lustig: nach 3 Monaten, drei Wochen und drei Tagen kommen Ferkel auf die Welt. Und zwar 6 bis 20 Stück! Noch lustiger: sie suchen sich eine Zitze aus und nehmen nie wieder eine andere. Schweine sind Gewohnheitstiere.

Nur 2,5% des gesamten Fleisches wird als Bio-Ware vermarktet. Gütesiegel haben meist auch Gewinnspanne im Sinn, Bio heißt nur, dass auf mehr Platz für Tiere, Stroh als Einstreu und weniger Antibiotika geachtet wird. Leider kaufen fleischfressende ÖsterreicherInnen meist Aktionsware, die nur Tierqual bedeuten können.

Infos: http://www.schweinefreund.de, vgt.at

Unterschiede-Gemeinsamkeiten

Bevor mein Blog vollkommen zum Foodporn-Blog verkommt, hier noch ein kleines Gedankenexperiment. Anlass war eine Aufgabe in dem schönen Unikurs: „Sprech- und Schreibförderung im Deutschunterricht“

Bild hier geklaut: http://www.abcund123.de/2014/09/fisch-auf-dem-baum.html
Bild hier geklaut: http://www.abcund123.de/2014/09/fisch-auf-dem-baum.html

Hey, du.

Ich hab dich schon mal wo gesehen. Ein paar Mal. In Vorlesungen oder Proseminaren oder nach Prüfungen? Du bist eines von ca. tausend Gesichtern, die ich sehe, aber nicht wahrnehme. Wir haben eine Gemeinsamkeit (mal abgesehen von in etwa gleichem Alter und Geschlecht): Wir studieren. Wir studieren in Graz. Wir studieren in Graz Germanistik.  Wenn man Germanistik studiert, kann man ja davon ausgehen, dass das Gegenüber weiß, worum es geht. Dass man die gleichen Bücher gelesen, über die gleichen Lehrer hergezogen und durch die gleichen Prüfungen gerasselt ist. Man geht davon aus, dass Scherze verstanden werden, Ironie erkannt wird.

Du bist sicher nett. Vielleicht habe ich sogar schon mal mit dir geredet. Über unsympathische Professoren und ungerechte Prüfungen. Oder das Scheiß-UGO-Anmelde-System. Vielleicht haben wir gedacht: Hey, die ist nett. Oder: Hey, die ist komisch. Aber dann haben wir uns umgedreht und sind weggegangen. Weiter geht´s im Hamsterrad! Jetzt haben wir miteinander gesprochen. Von allein sind wir nicht auf die Idee gekommen, aber dazu gibt´s ja Lehrverantstaltungen. Da kommen die Leut zamm.

Wir sitzen da und sprechen über Dinge, die man beim ersten Kennenlernen abklappert. Eine Art Speeddating für nicht aneinander Interessierte. Wir sprechen über Dinge, um herauszufinden, ob wir etwas gemeinsam haben oder ob uns diese Sache unterscheidet. Weder die Gemeinsamkeiten noch die Unterschiede sind bahnbrechend. Wir sind weder Anne-und-Diana-Busenfreundinnen noch Harry-und-Draco-Todfeinde. So auf den ersten Blick zumindest.

Was wäre aber, wenn die Gemeinsamkeiten zu unvorhanden, die Unterschiede zu aggressiv wären?

Wir würden nie wieder miteinander reden.

Wir sind nicht von 8 Uhr morgens bis 14 oder gar 18 Uhr abends zusammen in einem Raum eingesperrt.

Wir könnten uns ignorieren, ohne dass etwas passiert. Plichtschüler*innen können das nicht so einfach, die sitzen gemeinsam ein. Ich bewundere alle, die jahrelang nebeneinander in Haft sitzen und sich nicht umbringen. Denn Motive gäbe es genug. Jede Gemeinheit, jeder Tritt, jeder Stolperstein, jede noch so kleine lächerliche Bemerkung reibt, drückt, schmerzt und blutet. Die anderen, Schüler*innen und Lehrer*innen sind blind und taub und falls sie gerade nicht taub oder blind sind, sind sie stumm. Denn es ist nicht ihre Sache. Sie mischen sich nicht ein. Jeder ist sich der Unterschiede bewusst. Jeder ist sich der Probleme bewusst. So war es schon immer. Es gibt positive Unterschiede und es gibt negative Unterschiede bei Menschen. In der Schule gibt es nur negative. Alle sollen alles zur gleichen Zeit können, alles gleich gut und nach gleich vielen Bespielen verstehen. Es wird nie abgefragt, was sie können. Es wird gefragt, worum sie etwas nicht können. Fehler werden gezählt statt Pluspunkte. Unterschiede sind negativ, weil ein Unterschied bedeutet: schlechter als die anderen. Und so geht das hirnrissige Schulsystem über in ein untragbares Sozialsein. Unterschiede feiern, war der Spruch. Wir sollen unsere Unterschiede feiern: Alles, was du kannst, das kann ich viel besser, ja, ich kann alles viel besser als du.

Was ich nicht kann, kannst du vielleicht. Was ich nicht weiß, weißt du vielleicht. Zwei Köpfe wissen mehr als einer, vier Hände können mehr als zwei. Das weiß jeder. Aber wenn das alle wissen, warum geht es nicht mit mehr Teamwork? Warum sind dann alle Ellenbogenkämpfer und Lonely Wolfes? Konkurrenzdenken weg, Mensch her! Liebt einander, helft einander! Warum setzen so wenige Lehrer*innen das um? Es würde ihren Alltag so viel einfacher machen.

Was essen eigentlich Vegetarier? – Woche vier

Ersatzprodukte sind meist teuer. Stimmt. Deshalb versuche ich, so viel wie möglich darauf zu verzichten. Sehr viele Rezepte funktionieren auch ohne sehr gut. Wenn ich von Milch schreibe, meine ich nicht sauteure Soja- oder Nussdrinks aus dem Supermarkt, sondern ich kaufe Nüsse und mache die Milch selbst. Da kommt man auch in etwa auf einen Euro pro Liter, außer man hat die Nüsse aus dem Garten, dann hat man zwar viel Arbeit, aber mehr Geld. Sonst ist es wirklich nicht so schwer. Bei Joghurt kaufe ich tatsächlich Sojajoghurt. Das ist ungefähr einen Euro teurer und der Nachgeschmack ist gewöhnungsbedürftig.

Die Uni hat übrigens wieder begonnen. Nicht, dass man zwischen zwei Semestern Ferien hätte, aber man merkt doch, dass man während der vorlesungsfreien Zeit besser planen und kochen kann.


Montag

  • Frühstück: Joghurt und Cornflakes und Apfel und Tee
  • Mittag: Salat
  • Abend: Muffins

Dienstag

  • Frühstück: Joghurt und Cornflakes und Tee
  • Mittag/Abend: Nudeln mit Tomatensauce und Tee
  • Snack: Apfelchips

Mittwoch

  • Frühstück: Muffin und Äpfel und Wasser
  • Mittag/Abend: Brot mit Humus und Tee

Donnerstag

  • Frühstück: Joghurt und Tee
  • Mittag/Abend: Brot mit Linsenaufstrich und Humus und Tee

Freitag

  • Frühstück: Joghurt und Tee
  • Mittag/Abend: Nudeln und Wasser
  • Snack: Apfelchips

Samstag

  • Frühstück: Joghurt und Cornflakes und Tee
  • Mittag: Couscous-Laibchen mit Erdäpfelpüree und Tee
  • Abend: Weckerln mit Hummus und Muffins und Apfelchips und Grissini und Wasser (Party)

Sonntag

  • Frühstück: Joghurt und Cornflakes und Tee
  • Mittag/Abend: Buchteln mit Vanillesauce

So, das war mein Monat- rein essenstechnisch. Ich hoffe, ihr fragt nun nicht mehr ganz so naiv nach. Ja, natürlich wiederholt sich der Speiseplan. Eurer doch auch. Meine Notlösung sind immer Nudeln mit Tomatensauce, denn 500g passierte Tomaten kosten 33 Cent und Nudeln hat man immer Zuhause und dann wird das noch mit Zwiebeln oder Zucchini variiert und ist ein Essen.

Was essen Vegetarier? – Woche drei

Der Monat ist ja fast schon um. Am Freitag: riesengroße, grausige Fachprüfung. Essen nur zwischendurch oder wenn ich nicht mehr sitzen kann- dann wird gekocht!

Außerdem: Joghurt = Sojajoghurt. Haloumi ist ein sehr leckerer, aber sehr unveganer Käse, den man grillt.


Montag

  • Frühstück: Joghurt und Cornflakes und Tee
  • Mittag/Abend: Haloumi und Zucchini und Tee

Dienstag

  • Frühstück: Apfel
  • Mittag: Falafel, Salat und Sauwettertee 🙂 in der Scherbe
  • Abend: Kekse

Mittwoch

  • Frühstück: Cornflakes und Jogurt und Tee
  • Mittag: Couscous mit Mais und Tee
  • Abend: restl. Couscous

Donnerstag

Freitag

  • Frühstück: Keks während Prüfung
  • Mittag: Joghurt und Cornflakes und Tee
  • Abend: Nudeln mit Paprikasauce und Mais und Tee

Samstag

  • Frühstück: Cornflakes und Joghurt und Tee
  • Mittag: Weckerl mit Linsenaufstrich und Tee
  • Abend: Tofuschnecken und Muffins und Wasser

Sonntag

  • Frühstück: Joghurt mit Cornflakes und Tee
  • Mittag /Abend: Pizza und Salat und Tee
  • dazwischen: Apfelchips und Kekse