20 in 2020 – Lesechallenge

Es gibt verschiedene Lesechallenges überall im Internet – das hier ist die von schreibnacht.de! Zwanzig Bücher in einem Jahr zu lesen, ist keine Herausforderung, aber während ich für einige Aufträge bereits mehrere Bücher gelesen habe, finde ich für andere Aufträge keine Bücher! Falls ihr Vorschläge habt, schreibt mir! Falls ihr mitmachen wollt, legt einfach los! (Lest los!)

Lies ein Buch, …

… in einer anderen Sprache als Deutsch. –-> Magic Burns von Ilona Andrews
… das mehr als 200 Seiten hat. –> Konfessor von Terry Goodkind
… das ein Sachbuch ist. –> Vergewaltigung von Mithu M. Sanyal
… das ein Debüt ist.
… das mehr als 20 Jahre alt ist. –> 20.000 Meilen unter dem Meer von Jules Verne
… das keine Personen oder Tiere auf dem Cover hat.
… das ein Klassiker ist. –> Heidi von Johanna Spyri
… von einem Autor, der nicht aus Europa oder den USA ist
… das 2020 erschienen ist
… in dem eine Figur selbst schreibt, ob als Autor oder Journalist
… das über einen Zeitraum von mindestens 20 Jahren spielt.
… in dem der Hauptcharakter einen Vornamen hat, der mit dem gleichen Buchstaben beginnt wie deiner.
… das genau 20 Kapitel hat
… das Teil einer Dilogie ist. –> Alltag mit Oma von Hanna Midhov
… von einem Schreibnacht-Federschwinger oder einem Special Guest.
… in dem eine Freundschaft im Vordergrund steht
… aus einem Genre, dass du im letzten Jahr kaum gelesen hast
… das eine Zahl im Titel hat
… das in Deutschland spielt
… bei dem ein Tier oder ein nicht-menschliches Wesen ein Protagonist ist.
… das aus mehr als zwei Perspektiven geschrieben ist. –> Sag mir, was du siehst von Zoran Drvenkar

Wird im Laufe des Jahres noch upgedated! Wenn ihr Vorschläge habt, immer her damit!

Wochenrückblick – KW 11 – 09. bis 15. März 2020

Oh mein Gott, was für eine Woche! So schön hat es begonnen und dann: alles wurde abgesagt! Am Montag haben wir noch unbekümmert Karten verkauft und am Dienstag drückt uns die Pressekonferenz die Luft ab. Dementsprechend motiviert war meine Woche dann auch- Ich hatte keine Lust mehr auf irgendwas.

Nachdem am Dienstag auch alle Uni-Veranstaltungen abgesagt wurden, hatte ich am Mittwoch aber Zeit nach Bruck an der Mur zu fahren und bei dem Slam dort mitzumachen. Es wurde überlegt, ob der auch abgesagt wird, aber am Dienstag waren alle noch so: „Hey, wenn weniger als hundert Leute kommen, geht das Virus nicht hin!“

Donnerstag waren wir abends noch in einem Lokal und Freitag war die Stimmung dann so ziemlich weg. Gearbeitet habe ich fast gar nichts, weil ich diese Woche für die Veranstaltungen freigehalten habe. Ein bisschen Unizeug, aber das war es dann auch schon.

Am Samstag hatten wir dann aber doch unseren Stream-Slam. Wenn schon Comedyslam und Sezession abgesagt werden, dann kommen wir eben übers Internet- haben wir uns zumindest gedacht. Von fünf Leuten blieben dann aber drei zu Hause, aus Vorsicht, aus Krankheit- was solls. Ich war auf jeden Fall da und wir haben ausprobiert, wie ein Streamslam so funktioniert und was man alles braucht.

Das Video dazu findet ihr hier:

Sonntag habe ich dann endlich wieder arbeiten können. Das war anscheinend so ein blöder Schalter, der sich in meinem Kopf umgedreht hat, und dann habe ich den ganzen Sonntag Videos aufgenommen und geschnitten und geplant. Ich bin zu dem Entschluss gekommen, dass ich ein besseres Mikrofon brauche.

Ich plane, „überbrücken“ aufzunehmen, so als Hörbuch, würde euch das gefallen? – Es ist ja nur mal ein Plan, aber auf der Liste der Dinge, die ich kaufen muss, stehen jetzt schon Computer, Drucker und Mikrofon und langsam wünsche ich mir echt, dass mein Geburtstag bald daherkommt…..sind ja nur noch vier Monate…. oy.

Aber insgesamt hätte die Woche schlimmer sein können, stimmungstechnisch war Freitag das Tief, aber ich bin am Sonntag wieder voller Action gewesen. Yeah.

von Kunst leben

Im letzten Jahr ist es für mich immer logischer geworden, von Slamauftritten und Slamorganisation zu leben. Ich habe also nicht mehr als Kindermädchen gearbeitet, sondern eigentlich nur noch für Slam.

Die letzten Monate, eigentlich das ganze letzte Jahr, hat es immer besser funktioniert – und jetzt sind alle Veranstaltungen abgesagt. Workshops finden nicht mehr statt, Veranstaltungen, für die ich Auftragstexte schreiben durfte, finden nicht mehr statt. Veranstaltungen, für die die Vereine Geld bekommen hätten, finden nicht mehr statt. Das Problem: Wir alle (also vermutlich nicht alle, aber viele!) arbeiten auf Honorarbasis. Wir bekommen kein 13. oder 14. Gehalt. Wir werden bezahlt – oft sehr wenig – wenn wir auf der Bühne stehen und sichtbar abliefern. Im Hintergrund schreiben wir an längeren Projekten- arbeiten also erstmal ein, zwei Jahre ohne bezahlt zu werden. Wie überleben wir also bis zur nächsten Bezahlung?

Vermehrt versuchen Künstler*innen über Patreon usw, mit Hilfe von Crowdfunding, ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Mit Hilfe von Leuten, die ihre Arbeit lieben und das Geld haben, sie zu unterstützen. Mäzenatentum revival, sozusagen.

Natürlich könnt ihr mich auch so unterstützen. Ich habe vor einiger Zeit diese Seite eingerichtet: https://ko-fi.com/trisharadda. Da könnt ihr mich auf einen Kaffee einladen – oder zwei oder drei. Dazu wird PayPal verwendet, das heißt, ihr braucht keine Kreditkarte, sondern nur ein Bankkonto.

Ich hoffe nur, dass das alles bald wieder vorbei ist, also bleibt gesund und haltet zusammen.